Informationen und Hilfestellung beim Nichtraucher werden

Medikamente gegen die Sucht?

Zigaretten sind nicht gesund, aber sind Medikamente wirklich besser? Es ist schon richtig, es gibt Mittel, die helfen dabei, dass man schneller zu einem Nichtraucher wird. Ein bekanntes Medikament, das die Raucher von ihrer Sucht befreien soll, ist Zyban. Es wirkt einem bestimmten Mechanismus im Körper entgegen. Beim Raucher hilft das in der Zigarette enthaltene Nikotin oft gegen Nervosität. Auch kann Niktoin beim Raucher förderlich für die Konzentration sein. Dank den Stoffen Noradrenalin und Dopamin.

Aufhören zahlt sich immer aus

Fast jeder Raucher weiß, welche Krankheiten man davon bekommen hat. Trotzdem möchten viele immer noch nicht auf hören. Viele denken sich, es sei sowieso schon zu spät, einen Schlussstrich zu ziehen. Diese Aussage ist auch total falsch. Ein Raucher, der zum Beispiel eine Herzkrankheit hat, kann seine Krankheit noch verschlimmern, in dem er nicht auf hört. Die Gefäße verengen sich noch mehr und auch der Blutdruck kann sich drastisch erhöhen. Ein Herzinfarkt ist schon so gefährlich genug, wer weiter raucht, fordert die Sache nur noch mehr heraus.

Rauchen, Herzschwäche, Herzinfakt

Alle Raucher wissen, dass es gute Gründe gibt, mit dem Rauchen aufzuhören.

Dies gilt in besonderem Maße für Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit. Ein Weiterrauchen würde die Herzkranzgefäßverengung und den Bluthochdruck weiter vorantreiben und damit die Risiken für einen Herzinfarkt stark erhöhen.

Viele Raucher mögen sich denken, dass sich ein Aufhören womöglich nicht mehr lohne, weil die Schäden vielleicht irreparabel seien. Dem ist nicht zwangsläufig so, denn der Körper versteht es, seine Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen: Ein Jahr nach dem Rauchstopp ist das Risiko von Herzerkrankungen nur noch halb so hoch und nach zwei Jahren ist das Herzinfarktrisiko auf fast normale Werte abgesunken.

Auch Gelegenheitsrauchen schädigt die Gesundheit

Wer glaubt, durch einen nur gelegentlichen Griff zum Glimmstängel dessen negativen gesundheitlichen Folgen aus dem Weg zu gehen, wird von einer aktuellen Untersuchung der University of Georgia eines Besseren belehrt: Selbst eine Woche nach dem Konsum einer Zigarette lassen sich noch Verschlechterungen der Arterienfunktion erkennen.

Passivrauch kann Fettlebererkrankungen verursachen

Passives Einatmen von Zigarettenrauch kann auch bei Nichtalkoholikern zur Fettleber führen. Davor warnen Zellbiologen der University of California, Riverside in der Zeitschrift Journal of Hepatology. Sie untersuchten Mäuse, die man ein Jahr lang im Labor Zigarettenrauch ausgesetzt hatte. Veränderungen im Körper der Tierchen ließen sich auch in der Leber feststellen. Diese wies einen hohen Fettanteil auf, der eindeutig auf die Krankheit der nichtalkoholischen Fettleber schließen ließ. Diese kann ernsthafte Folgen bis hin zum Funktionsverlust der Leber nach sich ziehen.

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