Durch Medikamente mit dem Rauchen aufhören?
Wie die Augsburger Allgemeine schreibt, haben zwei amerikanische Forscherteams herausgefunden, wie verschiedene Medikamente das Verlangen nach Zigaretten mindern können. Nach Einnahme der Wirkstoffe verändere sich die Reaktion des Gehirns auf Reize, die das Verlangen nach Zigaretten auslösen können wie beispielsweise das Ansehen einer Filmszene in der jemand genüsslich eine Zigarette raucht. Der Raucher würde mit diesen Medikamenten weniger empfänglich für diese Reize und greife nicht so schnell zur Zigarette. Beide Forscherteams haben dabei jeweils einen Wirkstoff untersucht, der schon seit längerer Zeit eingesetzt wird, um Menschen beim Rauchen aufhören unterstützen sollen.
Bei einem der Präparate handelt es sich um ein Medikament mit dem Wirkstoff Bupropion, das eigentlich als Antidepressivum gedacht war. Hier liegt meiner Meinung nach auch das Problem: Die Sucht soll mit Psychopharmaka bekämpft werden, die auf das Gehirn wirken und Einfluss auf das Limbische System nehmen, dem Teil unseres Gehirns, der für Gefühle und Emotionen zuständig ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gut ist. diese Medikamente haben doch fast immer irgendwelche Nebenwirkungen, die den Konsumenten woanders mehr einschränken, als sie ihm bei der primären Behandlung helfen können