Informationen und Hilfestellung beim Nichtraucher werden

Aufhörmethoden

Aufhörmethoden

Möglichkeit, die Entwöhnung durch Hilfsmittel zu unterstützen.

Nikotinpflaster

Eine Variante stellt das Nikotinpflaster dar. Dies ist ein nikotinhaltiges Präparat, welches unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden sollte. Das bis dato durch eine Zigarette aufgenommene Nikotin wird ab durch das Pflaster ersetzt. Somit werden die Entzugserscheinungen stark vermindert.
Eine typische Anwendung des Pflasters lässt sich in 3 Phasen unterteilen. In der 1. Phase, welche vier bis sechs Wochen anhält, wird das Pflaster mit maximaler Dosierung verwendet, die 2. Phase läuft zwei bis vier Wochen mit mittlerer Dosierung. Schlussendlich folg die 3. und letzte Phase mit zwei bis vier Wochen bei geringster Dosis. Bei einem 24 Stunden Pflaster lassen sich die Dosierungen in 17,5 mg, 35 mg und 52,5 mg jeweils auf die unterschiedlichen Phasen einteilen.

Nikotinkaugummi

Bei dem Nikotinkaugummi handelt es sich um eine weitere Variante, dem Körper Nikotin ohne Ziegaretten zu zu führen. Es gibt 2 mg und 4 mg Nikotin-Kaugummis, wobei das Nikotin direkt über die Mundschleimhäute aufgenommen wird. Die Funktionalität ist ähnlich wie bei einem Pflaster und kann bis zu 6 Monate durchgeführt werden. Nach dieser Phase sollten eigentlich die schlimmsten Suchtindikatoren verschwunden sein.

Nasenspray

Beim Nikotinnasenspray nimmt man die Nikotindosis direkt über die Nasenschleimhaut auf. Das Nikotin wird durch die Schleimhaut sehr schnell aufgenommen und dem Raucher zugeführt. Durch 2-faches Drücken des Sprays erreicht man in etwa die Dosis einer Zigarette. Diese Variante wird besonders für Starkraucher empfohlen, da die Einnahme mit einem starken Stimulus verbunden ist.

Zusätzlich werden auch Gruppentherapien zum „werdenden Nichtraucher" angeboten. Diese Varianten sind zumeist sehr kostenintensiv und erzielen nur bei wenigen Teilnehmern einen langfristigen Erfolg.