Informationen und Hilfestellung beim Nichtraucher werden

Nikotinsucht

man mit einer Ziegarette im Mund herumläuft, die anderen in der Clique tun es auch und wer es nicht tut ist anders. Kurz nach der ersten Ziegarette setzt dann aber schon die Nikotinsucht ein. Nikotin ist ein sehr starkes Nervengift, das auf die Belohnungszentren im Gehirn wirkt und dadurch extrem schnell zu einer psychischen Abhängigkeit führt. Später dann wird die Zigarette mehr und mehr zum festen Bestandteil des täglichen Lebens.

In Deutschland rauchen mehr als 1,3 Millionen Jugendliche. Mit Maßnahmen, wie der Erhöhung der Tabaksteuer, Warnbildern auf Zigarettenpackungen und einem allgemeinen Werbeverbot für Zigaretten sollen die Raucherquoten besonders von Jugendlichen und Kindern verringert werden. Noch immer sterben töglich ca. 350 Personen an den Folgen des Tabakkonsums.

Fast 90 Prozent der erwachsenen Raucher haben schon als Jugendliche zum Glimmstängel gegriffen. In der Pubertät, einer emotional sehr instabilen Lebensphase, versuchen Teenager sich beispielsweise auch von Eltern zu lösen, werden gerne auch mal rebellisch, und viele probieren im Zuge dieser "Rebellion" auch gerne verbotene Dinge aus. Das Rauchen ist in Deutschland weitgehend als Laster akzeptiert und so liegt das Ausprobieren von Tabak als nicht so schlimm ziemlich nahe.

Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, welche das Rauchen maßgeblich mitentscheiden. Dazu gehört unter anderem als Ablenkung, als Genussmittel, zur Anregung, bei Jugendlichen oftmals die Langeweile, bei Stress und als einfache Gewohnheit. Diese Motive mit den auftretenden Erscheinungen des fehlenden Nikotins erschweren später erheblich das Loskommen von den Zigaretten.