| Die Abhängigkeit des Rauchens |
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Das tägliche Rauchverhalten macht leider nicht nur körperlich, sondern durch das Nikotin auch psychisch abhängig. Deshalb stellt eine Entwöhnung vom Glimmstängel für viele Menschen eine echte Herausforderung dar. Nikotin, welches hochgiftig und schon bei 60 Milligramm tödlich ist, kommt in einer Zigarette etwa zwischen 0,1 bis 0,4 Milligramm vor. Durch solch eine Dosis kann man bei Neuanfänger bereits mit Vergiftungserscheinungen rechnen. Die erste Zigarette löst bei vielen Menschen Herzrasen, Übelkeiten und Kopfschmerzen aus. Der menschliche Körper gewöhnt sich sehr schnell an das Nikotin, wodurch auch keine Vergiftungserscheinungen mehr auftreten. Es gibt sogar positive Effekte wie bessere Laune und Konzentrationsfähigkeit, weniger Hungergefühle und Entspannungen bei Stresssituationen. Die fatale Wirkung aber ist, dass sich das Rauchen nun fest im Kopf verankert hat und meist mit angenehmen Situationen verbunden wird. Durch spezielle Reize greift man dann automatisch zur Zigarette. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat klingt die positive Wirkung bei Starkrauchern schon nach 20 bis 40 Minuten wieder ab. Der Drang entsteht wieder eine neue Zigarette zu rauchen. Sollte man in diesem Augenblick keine Zigaretten rauchen wollen, dann entstehen so genannte Entzugserscheinungen. Je nachdem wie viel und wie lang man geraucht hat, desto länger dauert auch die Entzugsphase. Als Entzugserscheinungen gelten unter anderem Reizbarkeit, Müdigkeit, Angstzustände, Hungergefühl, Herzklopfen und depressive Stimmungen. Durch Nikotin-Medikamente können Entzugserscheinungen besonders im körperlichen Bereich stark abgemildert werden. Viel schwieriger ist es erst mal den entgültigen Entschluss zu fassen mit dem Rauchen wirklich aufhören zu wollen. Dabei muss man sich im Klaren sein, dass ein absoluter Wille zum Nichtrauchen notwendig ist. |
Relief Raucherentwöhnung
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