| Nikotin |
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Nikotin ist ein Alkaloid, welches vorwiegend in Nachtschattengewächsen, wie der Tabakpflanze vorkommt. Bei der Tabakpflanze kommt das Alkaloid im Ganzen zu fünf Prozent vor. Nikotin, welches in der Natur ausschließlich als S-Nikotin vorkommt, ist ein Nervengift und gilt somit auch als Droge. Das reine Nikotin ist bei normaler Zimmertemperatur eine ölige und farblose Flüssigkeit. Sollte die Flüssigkeit an die Luft kommen dann färbt sich diese bräunlich.Das Suchtpotential bei Nikotin wird als sehr hoch eingeschätzt und unter anderem auch an illegalen Drogen, wie Haschisch und LSD gemessen. Sollte man das Nikotin absetzen, also sprich keinen Tabak mehr rauchen, dann kann man nach ca. drei bis vier Wochen davon ausgehen, dass man wieder ein normales Niveau erreicht hat. In diesen Wochen kann es aber bei einem großen Anteil der Nikotinkonsumenten zu Gereiztheiten, Unruhen bis hin zu Depressionen und Aggressionen kommen. Im Gehirn lässt sich Nikotin nachweislich bis zu drei Tage nach der Beendigung des Konsums von Tabak messen. Deshalb ist mehr der gewohnte Alltag mit Zigaretten das Problem als die wirkliche Sucht. Die meisten Entwöhnten Raucher brauchten deshalb eine ausgeprägte Willenssärke, eine große Selbstmotivation oder Hilfe von Außerhalb um die Abhängigkeit zu besiegen. Zusätzlich können Medikamente oder ein Nikotinersatz, wie Nikotinkaugummi oder auch Nikotinpflaster die Entwöhnung unterstützen. Vielversprechend sind auch verschiedene Behandlungsmethoden wie beispielsweise die Softlasertherapie, die dem Abhänigen helfen, die Sucht in den Griff zu bekommen.
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