Rauchen und Gesundheit

Die Regeneration nach der Entwöhnung

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Der Körper erholt sich nach der letzten Zigarette spürbar schnell. Ex-Raucher spüren bereits nach wenigen Tagen erste positive gesundheitliche Veränderungen. Bis alle Körperfunktionen wieder normal reagieren können und sich der Stoffwechsel umgestellt hat dauert es je nach Länge und Intensität des damaligen Rauchverhaltens unterschiedlich lang.
Nach 20 Minuten beginnt das Herz wieder normal an zu schlagen und die Körpertemperatur normalisiert sich, während bereits nach 8 Stunden im Blut der Kohlenmonoxidspiegel sinkt. In dieser Phase ist dann endlich wieder mehr Sauerstoff als Kohlenmonoxid im Blutkreislauf.
Festgestellt wurde, dass bereits nach einem Tag das Herzinfarktrisiko stark sinkt, zudem verfeinert sich innerhalb des kommenden Tages der Geschmacks- und Geruchssinn erheblich.
Im Laufe der Zeit, zwischen 2-3 Wochen, stabilisiert sich der Blutkreislauf. Zusätzlich arbeitet die Lunge bis zu 30 Prozent besser als zu Raucherzeiten. Innerhalb der nächsten 1-9 Monate gehen die Hustenanfälle spürbar zurück, ebenso die Kurzatmigkeit und Abgeschlagenheit. In dieser Phase werden in der Lunge Flimmerhärchen aufgebaut, wobei die Lunge mit dem Abbau des angesammelten Schleims und der Reinigung beginnen kann.
Nach einem Jahr sinkt das Risiko einer Mangeldurchblutung der Kranzgefäße am Herzen. Weitere 4 Jahre später sinkt allmählich das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden.
Sollte man es geschafft haben den KGlimmstängel durchgängig 10 Jahre bei Seite gelegt zu haben, dann ist das Risiko an Luft-, Mund- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken halbiert. Nach 15 Jahren ist das Risiko einer Erkrankung durch Koronarinsuffizienz gleichzusetzen mit dem eines Nichtrauchers.

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